Ukrainische Erinnerungsorte: Lesung mit Musik

Seminar für Slavistik

Highlight rollstuhlgerecht

19:00 bis 21:00 Uhr / Lesung

Lesung mit Musik der Slavistik in Kooperation mit der Musikpädagogik, der Romanistik und den Sprechwissenschaften Die Lesung von Texten, die derzeit umkämpfte multiethnische ukrainische Erinnerungsorte wie Odessa, Kiev, die Krim, Charkiv, L´viv/Lemberg sowie auch typisch ukrainische-dörfliche Landschaften um Myrhorod/Mirgorod repräsentieren, wird durch die PianistInnen Darya Dadykina, Hsin-Ho Chen und Mikiko Motoike begleitet, die u. a. Werke von Prokofjew und Shalygin spielen. MitarbeiterInnen und Studierende der Slavistik, der Sprechwissenschaft und der Romanistik lesen Auszüge u. a. aus Texten von Nikolaj Gogol, Issak Babel, Taras Schewtschenko, Michail Bulgakow, Vladimir Jabotinsky, Aleksandar Hemon, Juri Wynnytschuk, Oksana Sabuschko, Tanja Maljartschuk und Serhij Zhadan. Lassen Sie sich von literarischen Darstellungen des multikulturellen Potenzials und der (aktuellen und historischen) Wunden realer und mythischer ukrainischer Erinnerungsorte inspirieren!

Referent: Prof. Dr. Gabriela Lehmann-Carli
Veranstaltungsort: Seminar für Slavistik, Adam-Kuckhoff-Straße 35 ; SR 1 (Nebeneingang "Hörsaal")

Infos zum Veranstalter: Die Slavistik wurde erst 1945 institutionalisiert, doch haben slawische Studien an der Universität eine lange Tradition. 4 Jahre nach der Universitätseröffnung (1694) wurde von Heinrich Wilhelm Ludolf Russisch gelehrt, ab 1702 wurden im Collegium orientale theolegicum u. a. Slavonisch, Russisch u. Polnisch gepflegt. 1920 gab es ein Russisch-Lektorat, das ab 1932 dank des beeindruckenden Gelehrten Dmitrij I. Tschižewskij zu einer Anlaufstelle für die an der slavischen Welt interessierten Enthusiasten wurde. Gegenwärtig gibt es drei Professuren: Slavische Philologie/Sprachwissenschaft, Slavische Philologie/Literaturwissenschaft und Südslavistik. Ausgebildet werden Lehramtsstudenten (für Gymnasien u. Sekundarschulen), Philologen u. Studierende der „Interkulturellen Europa- und Amerikastudien“. Studiert werden können Rus-sisch, Polnisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch mitsamt den entsprechenden Literaturen und Kulturen.

Haltestelle: Am Steintor

Webseite: http://www.slavistik.uni-halle.de