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Seminar für Ethnologie

Toxische Altlasten in Sachsen-Anhalt – ein ungelöstes Problem

20:00 bis 21:00 Uhr Vortrag

Das Mitteldeutsche Chemiedreieck zwischen Halle, Merseburg und Bitterfeld-Wolfen ist seit fast hundert Jahren ein Zentrum der deutschen (und mittlerweile auch internationalen) Chemieindustrie. Das bedeutet für die Region einerseits „Wohlstand und Brot“ (Werbeslogan), aber auch vielfältige Belastungen in Form von Lärm, Schmutz und toxischen Altlasten. An vielen Standorten verblieben bis heute giftige Stoffe in Wasser und Boden. Außerdem werden neue Projekte im ehemaligen Bergbau vorangetrieben, die die Altlasten von morgen werden könnten. Im Vortrag wird am Beispiel des ökologischen Großprojekts der ehemaligen „Buna-Werke“ (Schkopau) dargestellt, welche technischen und politischen Probleme im Umgang mit den Altlasten auftreten. Es wird die Frage diskutiert, welche Konflikte zwischen Umweltschutz und wirtschaftlichen Interessen sichtbar werden. Der Vortrag basiert auf einem Forschungsprojekt einer Gruppe Studierender im Rahmen eines Seminars am Institut für Ethnologie der MLU Halle.

Referent Philipp Max Baum und Anastasia Klaar
Veranstaltungsort Löwengebäude, Universitätsplatz 11; HS XIII, 2. OG

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