Lebensformen auf dem Mond - Illustration aus der Zeitung New York Sun, 1835
Lunar animals and other objects Discovered by Sir John Herschel in his observatory at the Cape of Good Hope and copied from sketches in the Edinburgh Journal of Science. Illustration aus der Zeitung New York Sun, 1835.
LNDW-118

Himmelsstürmer: Bewohnte Welten im Kosmos von Kant bis zur Science Fiction

Zwischen Vision und Wissenschaft: Die Idee außerirdischer Zivilisationen auf fernen Planeten ist keine Erfindung des 20. Jahrhunderts, sondern fasziniert die Menschen schon viel länger.

Über die Veranstaltung

Veranstalter

Der Sitz des IZP: Francke Stiftungen, Haus 24
Bildquelle: MLU/Franckesche Stiftungen

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Fachbereich: Interdisziplinäres Zentrum für Pietismusforschung

Das Interdisziplinäre Zentrum für Pietismusforschung (IZP) an der MLU ist eine weltweit einzigartige Institution zur Erforschung des Pietismus und verwandter Strömungen des Christentums im Kontext der religiösen Transformationsprozesse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. An seinem Standort Halle schlägt das IZP seit seiner Gründung 1993 eine Brücke zwischen der universitären Forschung und den Franckeschen Stiftungen, die als bedeutsame Stätte für die Geschichte des Pietismus über herausragende Archiv- und Sammlungsbestände verfügen. Das IZP versteht sich über die eigenen Forschungsvorhaben hinaus als eine Einrichtung, die nunmehr seit Jahrzehnten Forscher:innen im nationalen und internationalen Rahmen nachhaltig vernetzt und ihre Arbeiten sichtbar macht – im akademischen Diskurs und auch durch Bildungsangebote für ein allgemeines Publikum. Dies geschieht durch Kongresse, Vortragsreihen, Workshops und Beratungsangebote für Nachwuchswissenschaftler:innen.

Zeitlicher Ablauf
19:00 - 20:00
Überblick
Hörsaal 1, Haus 30 (Theologische Fakultät)
Franckeplatz 1, Halle (Gelände Franckesche Stiftungen)
06110 Halle

Das Jahr 1591 ist ein Meilenstein in der Geschichte der Raumfahrt. Der als Ketzer verfolgte Philosoph Giordano Bruno fliegt, zumindest "mit den Flügeln des Geistes", durch den Weltraum. Der Traum, den Kosmos zu erforschen, ist alt. Doch erst die Aufklärung machte im 18. Jahrhundert mit dem Traum ernst: Durch bahnbrechende Entdeckungen wurde das Universum unermesslich groß und nicht nur Philosophen sahen plötzlich überall Außerirdische. Wir machen uns auf den Weg und verfolgen, wie von Kant bis zu den heutigen Weltraumsagas Philosophie und Kosmologie, Religion und Technologie, Engel und Aliens zusammengehören.
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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Franckeplatz
Dr. Diethard Sawicki, Dr. Hauke Heidenreich